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  1. Medienausstellung

Medienausstellung Ausgezeichnete Frauen

Nobelpreisträgerinnen für Literatur - Scherenschnitte von Simone Frieling

Nur 14 Mal in seiner Geschichte seit 1901 wurde der Literaturnobelpreis an Frauen vergeben, 99 Mal dagegen an Männer.

Die Mainzer Künstlerin Simone Frieling hat sich mit Leben und Werk der „ausgezeichneten Frauen“ auseinandergesetzt und sie in Scherenschnitten und Grafiken portraitiert, die sie durch prägnante Zitate aus ihren Büchern oder ihrer Kritiker ergänzt.

Zu sehen sind die Portraits in der aktuellen Ausstellung der Zentrale der Öffentlichen Bücherei –Anna Seghers in den Bonifaziustürmen vom 15. Oktober bis 23. November 2019.

Zum Start der Ausstellung am 15.10.2019 ist die Künstlerin ab 16.00 Uhr anwesend.

Die Künstlerin, 1957 in Wuppertal geboren, lebt nach Stationen in Zürich und München als Malerin und Autorin in Mainz. Unterrichtet wurde sie von Paul Weißhuhn, der als Schüler Paul Klees größten Wert auf die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmittel legte; ihr Onkel Florian Frieling war einer der gefragtesten Landschaftsmaler und Portraitisten in der Pfalz. Seit 1984 ist Simone Frieling freiberufliche Malerin mit Einzel- und Gruppenaustellungen u.a. in Berlin, Frankfurt, Mainz und Wiesbaden. Für namhafte Verlage entwarf sie Buchcover und illustrierte mehrere ihrer 25 Bücher. 1998 wurde sie mit dem Martha-Saalfeld Literaturförderpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

In ihrer Malerei bevorzugt sie alte Techniken. Bei Ölbildern wählt sie einen strengen Bildaufbau mit Untermalungen von Eitempera, um die Leuchtkraft der Szenen zu steigern; bei ihren Landschaften nimmt sie Maß an Dürers Aquarellen, insbesondere an deren Genauigkeit der Wiedergabe. Wie ihr Vorbild Georg Flegel liebt sie Blüten und Früchte, die sie mit feinstem Pinselstrich lebendig werden lässt.

Frielings Bilder sind in öffentlichen und privaten Sammlungen zu finden. Ihre Scherenschnitte und Grafiken „großer Köpfe“ finden sich in Büchern und Internetzeitschriften wie dem Schweizer Glarean-Magazin und in literaturkritik.de. Für die Öffentliche Bücherei – Anna Seghers gestaltete sie zuletzt die Ex-Libris der Paul-Lehn-Bibliothek.

Begleitend zu Frielings Portraits präsentiert die Bibliothek eine große Auswahl der Werke der Nobelpreisträgerinnen von Selma Lagerlöf (1909) bis Swetlana Alexijewitsch (2015). Der Schwerpunkt liegt auf Büchern zeitgenössischer und aktueller Autorinnen wie Toni Morrison (1993), Elfriede Jelinek (2004), Doris Lessing (2007) und Herta Müller (2009). Ältere Werke hat die Wissenschaftliche Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt.

Alle Bücher der Ausstellung aus dem Bestand der Öffentlichen Bücherei –Anna Seghers können direkt ausgeliehen werden.

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