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Romanthema des Monats: Geschichten rund ums Erben

Das Thema „Erben und Vererben“ ist in aller Munde - nicht nur, weil das Erbrecht mit dem postmodernen Wandel der Familie immer schwerer durchschaubar wird.

Fragen rund ums testamentarische Vermächtnis sind emotional. Denn mit Wertsachen wird auch Wertschätzung vererbt. Und wer in einem Testament nicht bedacht wird, erlebt Enttäuschung, Zu-rückweisung, Schuldgefühle oder Wut. Die „Erbauseinandersetzung“ kann so zur – oftmals bitteren - Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte werden.

Traurige und tragische, spannende und finstere, aber auch heitere „Geschichten rund ums Erben“ stehen deshalb auf dem aktuellen Roman-Büchertisch der Öffentlichen Bücherei –Anna Seghers. Der Schwerpunkt liegt auf unterhaltsamem Lesestoff.

Dabei gibt es auch Ungewöhnliches zu entdecken, wie  Barbara Dribbuschs Roman „Schattwald“ (2016), der vor dem Hintergrund einer Krimi- und Liebesgeschichte das beklemmendste Kapitel der Medizingeschichte reflektiert, die Ermordung psychisch kranker Menschen im Dritten Reich. Unbedingt (wieder) lesenswert ist Jonathan Safran Foers „Extrem laut und unglaublich nah“ (2005). Der Roman schildert, aus der aus der Perspektive eines Kindes, Folgen und Vermächtnis des Terroranschlags auf das World Trade Center am 11. September 2001.

Die zeitgenössischen und historischen Romane werden ergänzt durch eine Auswahl an Hörbüchern.

Alle Bücher können wie immer sofort ausgeliehen werden.

Noch ein Tipp für alle Leserinnen und Leser, die verhindern wollen, dass die eigenen Erbangelegenheiten zum „Vermächtnis mit ungeahnten Folgen“ werden: Sachbücher und Ratgeber zu allen Fragen des Erbrechts gibt es in der Sachbuchabteilung.