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Bürgerservice (Foto: Kristina Schäfer)
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Masterplan M³

Mit dem Masterplan M³ "Green City Mainz" beteiligt sich Mainz an dem von der Bundesregierung geförderten „Sofortprogramm saubere Luft 2017-2020“. Damit soll neben der Reduzierung der Stickoxid-Emissionen auch das drohende Dieselfahrverbot verhindert werden. M³ steht für eine integrierte, intelligente und vernetzte Mobilität in Mainz.
Logo M³
© Stadt Mainz

Ziele von M³

Ziel des Masterplans M³ ist es, Maßnahmen zu erarbeiten, um Dieselfahrverbote zu verhindern. Die Bundesregierung hat hierfür ein Förderprogramm als „Sofortprogramm saubere Luft 2017-2020“ aufgesetzt. Für dieses Programm stehen den betroffenen Kommunen (hierunter zählt auch Mainz) derzeit insgesamt1 Mrd. Euro zur Verfügung. Die Bearbeitung des Masterplans M³ muss bis Ende August 2018 abgeschlossen sein. Er wird zu 100% vom Bund gefördert.

Handlungsfelder von M³

Die Themenschwerpunkte der Maßnahmen sind in fünf Handlungsfeldern gebündelt, sie beinhalten neben Fahrzeugförderprogrammen (E-Antriebe), Maßnahmen zur Steigerung des Radverkehrs, zur Digitalisierung des Verkehrs (z.B. Apps, Datenerhebung und Verkehrssteuerung) und der Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsträger. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die urbane Logistik. Diese Themen werden gemeinsam von der Stadt Mainz, den Mainzer Stadtwerken sowie der Mainzer Mobilität erarbeitet. Außerdem sind wir mit Wiesbaden und Darmstadt eng vernetzt, die ebenfalls einen solchen Masterplan aufstellen.

Wichtige Termine

  • 5. Juni Öffentliche Informationsveranstaltung in der Kulturei/Zitadelle, 19 Uhr
  • 12. Juni Sachstandsbericht, Verkehrsausschuss im Haifa-Zimmer/Rathaus, ab 16:30 Uhr
  • 13. Juni Sachstandsbericht, Stadtrat im Ratssaal ab 15:00 Uhr
  • 19. Juni Gemeinsamer Verkehrs- und Umweltausschuss, im Valenciazimmer/Rathaus ab 16:30 Uhr
  • 25. Juli Beschluss im Ferienparlament, Valencia-Zimmer/Rathaus ab 16:30 Uhr

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wann kommen Dieselfahrverbote in Mainz?

Ob überhaupt, wo und wann Fahrverbote ausgesprochen werden, steht noch nicht fest und ist abhängig von dem erwarteten Gerichtsurteil für Mainz. Für Hamburg und Stuttgart ist bekannt, dass sie zeitnah ein partielles Dieselfahrverbot für bestimmte Straßenabschnitte einführen wollen. Für Mainz gibt es derzeit noch keine konkreten Planungen.

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Von dem Dieselfahrverbot wären wahrscheinlich alle Pkw sowie Last- und Lieferwagen betroffen, die nicht der Norm Euro 6 oder 6e entsprechen. Während Fahrverbote für Diesel mit Norm 1-4 schon früher in Kraft treten könnten, gilt dies laut Urteil des Bundesverwaltungsgerichts für Kraftfahrzeuge mit Norm 5 frühestens ab 1. September 2019.

Kann ich mein Dieselfahrzeug nachrüsten lassen? Und was kostet es?

Für viele Euro-5-Diesel ist eine Nachrüstung grundsätzlich möglich. Die Technik dafür gibt es und Testergebnissen des ADAC zufolge funktioniert sie auch. Laut ADAC kostet die Nachrüstung von Euro-5-Dieselmotoren zwischen knapp 1 500 und gut 3 000 Euro, je nach Auto.

Was tun, wenn ich aufs Auto angewiesen bin? Gibt es Ausnahmereglungen?

Ähnlich wie bei der Einrichtung der Umweltzone, wird es eine Übergangszeit und Ausnahmeregelungen geben.

Ist das Dieselfahrverbot die einzige Möglichkeit, die Stickoxidbelastungen zu reduzieren?

Nein, sie ist nicht die einzige Möglichkeit sondern die Ultima Ratio. Daher erarbeitet die Stadt Mainz derzeit gemeinsam mit den Mainzer Stadtwerken und der Mainzer Mobilität einen Masterplan, der ausgewählte Maßnahmen zur Reduzierung der Stickoxidbelastungen (NOx Emissionen) beinhaltet, um ein drohendes Dieselfahrverbot in Mainz zu verhindern. Zusätzlich wird der Luftreinhalteplan der Stadt Mainz fortgeschrieben.

Ansprechpartner Masterplan M³

Haben Sie weitere Fragen zum Thema?

Adresse

Herr Sascha Müller
Verkehrs- und Mobilitätsmanagement, Umweltverbund
Zitadelle, Bau B
Am 87er Denkmal
55131 Mainz