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Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister, …

... Mainz hat die Corona-Notbremse gezogen – wie nehmen wir jetzt wieder Fahrt auf?

Leider ging es nicht anders: Mainz musste, nachdem wir mehrere Tage eine Inzidenz von über 100 hatten, die Corona-Notbremse ziehen, die Bund und Länder für diesen Fall beschlossen hatten. Die britische Virusmutante treibt die Infektionszahlen stark nach oben und macht noch einmal mit Wucht deutlich: So sehr wir es uns nach mehr als einem Jahr voller Entbehrungen wünschen würden - die Pandemie ist noch nicht vorbei. Im Gegenteil; die Szenarien für die dritte Welle müssen uns große Sorgen machen. Deshalb haben wir jetzt – ein hoffentlich letztes Mal -schmerzhafte Maßnahmen beschlossen und müssen diese jetzt gemeinsam umsetzen. Dazu gehören neben den wieder strikteren Kontaktbeschränkungen und dem Schließen des Einzelhandels, der kulturellen Einrichtungen und der Außengastronomie erstmals auch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Ich weiß, dass gerade diese Maßnahme eine schmerzliche ist. Aber der exponentielle Anstieg lässt uns keine Wahl, als jetzt die Kontakte massiv zu reduzieren. Diesem Ziel dient die nächtliche Ausgangsbeschränkung, gerade im Hinblick auf abendliche Treffen und Feiern.

Wir alle haben uns mit dem Frühlingsanfang wieder mehr Normalität erhofft, hatten uns auf Kultur und Treffen im Außenbereich unserer Lieblingsweinstube gefreut. Umso schwerer fällt es, jetzt die Notbremse zu ziehen. Aber sie ist vor dem Hintergrund des starken exponentiellen Wachstums nötig, um unsere Familien, unsere Freundinnen und Freunde, unsere Nachbarinnen und Nachbarn zu schützen und die dritte Welle in unserer Stadt zu brechen. Deshalb appelliere ich an jede Mainzerin und jeden Mainzer: Bitte beachten Sie die strikten Vorgaben, halten Sie weiterhin konsequent die Abstands- und Hygieneregeln ein, vermeiden Sie Zusammenkünfte und akzeptieren Sie die Ausgangsbeschränkungen, wie diese in anderen Städten und Ländern akzeptiert wurden und werden. Ich weiß, es fällt schwer, aber es ist hoffentlich die letzte große Kraftanstrengung, die wir brauchen, um die Pandemie zu besiegen.

Denn der Bund liefert endlich mehr Impfstoff. Unser Impfzentrum können wir in dieser Woche endlich fast voll auslasten. Beinahe 6.000 Menschen werden dort jetzt jede Woche geimpft. Dazu werden auch die Hausärzte mit fortschreitender Lieferung von Impfdosen eine immer größere Rolle spielen können. In Mainz haben wir außerdem eine Drei-Säulen-Teststrategie aufgelegt, die es erlaubt, dass sich jede Mainzerin und jeder Mainzer regelmäßig testen lassen kann, damit wir Infektionsketten schnell unterbrechen können. Diese Tests sind in unserer kommunalen Teststelle im KUZ, im Testzentrum der Unimedizin und in Arztpraxen und Apotheken möglich.

Wir brauchen jetzt die Notbremse, um die dritte Welle in Mainz zu brechen. Aber gleichzeitig bereiten die größere Zahl von Impfungen und unsere Teststrategie den Weg aus dieser Pandemie. Ich bitte Sie, die kommende Zeit noch durchzuhalten, damit wir danach zusammen, sicher und nachhaltig den Weg zu mehr Normalität einschlagen können.

Ihr Michael Ebling

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