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Mainz 1970 bis 2000. Das neue Selbstverständnis in der Architektur
Die Architektur der 1970er bis 2000er Jahre in Mainz zeichnet sich durch ein stilistisches Gewirr aus, das von postmodernen Elementen mit historischen Zitaten bis hin zu technischen Fassaden reicht. Das im Münchener morisel Verlag erschienene Werk der "Betonisten" beleuchtet die architektonischen Entwicklungen in Mainz zwischen 1970 und 2000 und dokumentiert das neue architektonische Selbstverständnis der Stadt in dieser Epoche. In Zusammenarbeit mit dem Architekten und Stadtplaner Dr. Rainer Metzendorf entstand eine beeindruckende Sammlung vielfältiger Projekte, die die architektonische Entwicklung dieser Zeit widerspiegelt.
Robinson Michel, geboren 1997 in Germersheim, hat Baukulturerbe an der Hochschule Rhein-Main studiert und anschließend das Masterstudium Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz absolviert. Seit 2023 ist Michel in der Inventarisation und Bezirksdenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden tätig; organisiert Ausstellungen, betreut Veröffentlichungen und lehrt zur Architektur der Nachkriegs- und Postmoderne sowie zu Denkmalpflege und nachhaltigem Bauen.
"Die Betonisten" setzen sich seit 2017 für die Mainzer Architektur und den Städtebau der Nachkriegsjahrzehnte ein und wurden 2019 mit dem Deubner-Preis (Deutscher Verband für Kunstgeschichte) sowie 2023 mit der Silbernen Halbkugel, dem Deutschen Preis für Denkmalschutz in der Kategorie Vermittlung (Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz) ausgezeichnet.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Keine Anmeldung notwendig.
Hinweis: Während der Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen gemacht, die für Zwecke der Veranstaltungsberichterstattung und der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Medien (Print und Online/Social Media) veröffentlicht werden können.
Ausführliche Informationen zur Verwendung Ihrer Daten: www.mainz.de/dsgvo
Adresse
- Telefon
- +49 6131 122649
- stb.direktionstadt.mainzde