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Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister, …

... wie wäre es diesen Monat mit einer Kolumne ohne „Corona“ und mit guten Nachrichten für die Zukunft?

Ein paar Zeilen ohne das „C-Wort“, dem wir seit 14 Monaten kaum irgendwo entkommen können? Das können wir sicher alle gut gebrauchen. Und auf die Zukunft freuen, das können wir uns in Mainz. Davon bin ich überzeugt, denn Mainz wird diese Zukunft weit über die Stadtgrenzen hinaus gestalten. Drei Beispiele:

Klar, unsere Mainzer Firma BioNTech kennt mittlerweile auf der Welt jedes Kind. Aber nicht nur, weil sich diese Zeilen heute nicht um das „C-Wort“ drehen sollen, können wir den Blick weit über den Impfstoff hinaus richten. Dank BioNTech hatten Wirtschaftsmedien Mainz schon vor Jahren zu einem der spannendsten Biotechnologie-Standorte Europas, ja der Welt erklärt. Dank seiner weltverändernden Erfindung, gepaart mit den wissenschaftlichen Erfolgen in der Krebsimmuntherapie, ist BioNTech nun auf dem besten Weg, eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Immuntherapie zu werden. Und die Anwendungsmöglichkeiten sind enorm. Die Landeshauptstadt weiß natürlich, welches Juwel sie in ihren Stadtgrenzen birgt und unterstützt BioNTech deshalb seit Jahren bei der Sicherung von Erweiterungsflächen im Stadtgebiet. Und auch beim künftigen Wachstum werden wir das aus unserer Universitätsmedizin ausgegründete Unternehmen nach Kräften unterstützen. Damit in den kommenden Jahren noch viele weltverändernde Erfindungen aus Mainz kommen.

Und auch bei einem anderen Zukunftsthema blicken Fachwelt und Wirtschaft nach Mainz: dem Klimaschutz. In unserem Energiepark in Hechtsheim ist in den letzten Jahren ein deutschlandweites Leuchtturmprojekt entstanden. Hier drehen sich Windräder der Stadtwerke-Gruppe und stellen die Energie bereit, um in einer der größten Power-to-Gas-Anlagen der Welt Wasserstoff zu produzieren. Der Energiepark erfüllt damit gleich zwei für die Energiewende elementare Dinge: Er macht erneuerbaren Strom speicherbar und entlastet damit das Stromnetz. Außerdem liefert er „grünen“ Wasserstoff – also Wasserstoff, bei dessen Produktion keine Emissionen anfallen. Mit dem können anschließend Brennstoffzellenfahrzeuge betankt oder Industrieprozesse versorgt werden. Und dass das nicht nur in der Theorie funktioniert, zeigt sich schon jetzt: Zwei Linienbusse sind dank Brennstoffzellentechnik schon umweltfreundlich mit Wasserstoff in Mainz und Wiesbaden unterwegs. Der Wasserstoff wird außerdem in das Erdgasnetz eingespeist. Bis zu zehn Prozent werden beigemischt und ersetzen damit einen Teil des Erdgases in rund 1000 Haushalten.

Das Zukunftsthema schlechthin ist natürlich die Digitalisierung. Und da geht Mainz mit dem Gutenberg Digital Hub einen spannenden Mainzer Weg. Hier kommen Menschen und Ideen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik der Region zusammen, um Neues zu schaffen und Bewährtes ins digitale Zeitalter herüberzuholen. Im alten Weinlager im Zollhafen erarbeiten Digitalisierungspionierinnen und -pioniere mit Hilfe neuester Technologien Innovationen und neue Geschäftsmodelle. Die Idee dahinter: Wer in der vernetzten und digitalisierten Welt erfolgreich sein will, muss auch die Digitalisiererinnen und Digitalisierer vernetzen.

Ob Medizin, Klimaschutz oder Digitalisierung – allein die Auswahl zeigt: Zukunft und Zukunftstechnologie werden in Mainz gemacht. In der Gegenwart, die uns seit langem alles abverlangt, kann sich Mainz auf die Zukunft freuen.

Ihr Michael Ebling

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