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Sagen Sie mal, Herr Oberbürgermeister, …

... zum diesjährigen Bürger:innenempfang haben Sie Menschen eingeladen, die sich in der Coronakrise besonders engagiert haben. Wer waren diese Menschen und dürfen sie jetzt auf ein baldiges Ende der Krise hoffen?

Wenn man die Schwere einer Krise am besten daran ablesen kann, wie viele Sicherheiten sie uns in allen Bereichen unseres Lebens nimmt, dann ist die gegenwärtige wirklich die größte Krise für unser Land seit dem Zweiten Weltkrieg. Denn in kaum einem Bereich unseres Lebens konnten wir in den vergangenen anderthalb Jahren so weiterleben wie in den Jahren und Jahrzehnten davor. Wer unsere Stadt im Jahr 2019 besucht hat und wer sie 2020 und 2021 erneut besucht hat, hätte sie an den meisten Tagen nicht wiedererkannt, hätte vieles vermisst und manches bedauert. 

Aber er oder sie hätte auch eine Stadtgesellschaft gesehen, die mit Gemeinsinn, Solidarität, Ideenreichtum und jeder Menge Tatkraft Außerordentliches geleistet hat. Und vielleicht kann man an diesem Außerordentlichen, das die Menschen der Pandemie entgegengeschleudert haben, am besten die Stärke erkennen, mit der unsere Stadt sie bewältigt. 

Dafür wollte ich beim diesjährigen Bürger:innenempfang danke sagen!

Den Menschen etwa, die von heute auf morgen bei Hilfsorganisationen eingesprungen sind, Masken genäht, in Test- und Impfzentren geholfen, Schülerinnen und Schülern Online-Nachhilfe erteilt haben oder als Erntehelfende eingesprungen sind, die Hofkonzerte erklingen ließen, wo unsere Stadt still war, und digitale Angebote auf die Beine gestellt haben, wo Kultur und Sport und vieles mehr fehlten. Denen, die sich, als die Läden in der Innenstadt plötzlich geschlossen bleiben mussten, in kürzester Zeit zusammengetan haben, um den Einzelhandel durch Lieferungen zu unterstützen, die für ihre Nachbarinnen und Nachbarn Einkäufe übernommen haben. Denen, die, als die Einsamkeit immer größer wurde, Linderung geschaffen haben. Denen, die Spendenaktionen ins Leben gerufen haben, denen, die in ihren Berufen jeden Tag das Land am Laufen gehalten haben, und denen, die…Sie merken, die Liste kann gar nicht vollständig sein; dafür bräuchte ich die restlichen Kolumnen des Jahres.

Ehrenamtlich Helfende, Eltern, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Kulturschaffende, die Menschen in sozialen Berufen und viele, viele mehr sind in dieser Krise an ihre Grenzen gegangenen und mehr als einmal darüber hinaus. Dafür wollte ich – auch stellvertretend für so viele Menschen – beim diesjährigen, digitalen Bürger:innenempfang danke sagen.

Vorbei aber ist die Pandemie damit leider noch nicht, auch wenn es sich gerade anders anfühlt. Das zeigt ein Blick in andere Länder. Unsere beste Hoffnung auf Normalität ist dabei die Impfung. In Mainz, der Stadt, die wegen des Impfstoffs heute die ganze Welt kennt, haben allein das Impfzentrum, mobile Einheiten und Haus- und Facharztpraxen schon weit über 200.000 Impfdosen verabreicht. Dazu kommen die Impfungen bei Betriebsärztinnen und ‑ärzten. Wir sind auf einem guten Weg, aber um die Krise wirklich zu besiegen, bitte ich alle, die noch zögern: Lassen Sie sich impfen! Wir können diese Krise nur gemeinsam beenden. Und dass sie bald endet, das haben wir uns alle, die wir in den vergangenen anderthalb Jahren an unsere Grenzen gegangen sind, mehr als verdient.

Ihr Michael Ebling

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