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Christoph Huber

Christoph Huber ist seit 40 Jahren auf dem Gebiet der Tumor-Immuntherapie Forschung tätig. Sozusagen als einer der internationalen Väter auf diesem hoffnungsträchtigen Gebiet.  Am Mainzer Standort hat er seit 1990 eine wissenschaftsfokussierte Universitätsklinik mit zahlreichen Forschungsgruppen, richtungweisenden Strukturen und internationalen Forschungsnetzwerken aufgebaut. 

Mit Özlem Türeci und Ugur Sahin arbeite er seit 20 Jahren, zunächst als Vorgesetzter und dann als Mentor, Partner und Freund zusammen. Neben den gemeinsamen Zielen und Grundsätzen sind die Wissenschaftler durch zahlreiche gemeinsam errungene Fortschritte verbunden. Huber hatte die beiden Wissenschaftler 2001 wegen ihrer bahnbrechenden Forschungsbeiträge zur molekularen Charakterisierung von Tumorantigenen und ihrer Entschlossenheit zur Ausgründung von Firmen an die von ihm geleiteten Klinik für Hämatologie & Onkologie der Universitätsmedizin Mainz holen können. Sie waren dort zum einen als Forschungsgruppenleiter im Sonderforschungsbereich 432 „Tumorabwehr und ihre therapeutische Beeinflussung“ der DFG tätig. Ugur Sahins SFB-Gruppe hat sich bereits Anfang der 2000er Jahre mit der Optimierung von mRNA Vakzinen beschäftigt. Ugur Sahin war in Folge auch als Geschäftsführer des von Huber 2001 gegründeten „Tumorvakzinationszentrum“ der DKH tätig. Darüber hinaus waren Türeci und Sahin maßgeblich am Auf- und Ausbau des internationalen Forschungsnetzwerk Cancer Immunotherapy (CIMT) tätig, das Huber gegründet hatte. CIMT zählt inzwischen zu dem auf diesem Gebiet in Europa führenden Forschungsnetzwerk und wird seit dem Rücktritt von Huber von Türeci geleitet. 

Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit waren sich die drei einig, dass die erfolgreiche Übersetzung der Grundlagenforschung in die Entwicklung von Produkten mit Nähe zur akademischen Forschung essentiell ist. So haben sie 2002 die Firmen Ganymed Pharmaceuticals und 2008 die BioNTech gegründet. Gemeinsam gründeten sie zudem das translationale Forschungsinstitut TRON sowie das Ci3-Spitzencluster, die Teile eines Public-Private Partnership-Hubs in Mainz sind. 

Begründung für die Ehrenbürgerschaft

Mit Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Herrn Universitätsprofessor Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Huber würdigt die Landeshauptstadt Mainz seinen herausragenden Beitrag für die Entwicklung von Mainz zu einem international anerkannten Forschungs- und Biotechnologiestandort für Immuntherapien und Impfstoffe.

Der international renommierte Arzt und Wissenschaftler wurde 1990 zum Direktor der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz berufen. Dort legte er den Grundstein für die Entwicklung eines führenden Kompetenzzentrums für Krebsimmuntherapien. Sein unermüdliches Engagement galt der bestmöglichen Behandlung der ihm anvertrauten Patientinnen und Patienten durch eine enge Verbindung von Forschung und Anwendung. Es ist ihm zu verdanken, dass zahlreiche Forschungsergebnisse der Krebsimmuntherapie in die klinische Anwendung übertragen wurden. Seine wissenschaftlichen Ansätze auf dem Gebiet der Krebsforschung und seine zukunftsweisenden Ideen und Initiativen zur Gründung von Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Mainz bildeten die Grundlage für die Entwicklung des neuartigen Impfstoffs gegen Covid-19.

Seine außerordentlichen Leistungen wurden mit höchsten Auszeichnungen gewürdigt.

Universitätsprofessor Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Huber ist ein international höchst angesehener Forscher und Lehrender, ein erfolgreicher Wissenschaftsmanager, Firmengründer sowie Initiator und Leiter führender translationaler Wissenschaftsnetzwerke und Wissenschaftsinstitutionen. Mit seinen innovativen Ideen und herausragenden Leistungen brachte er Mainz in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.

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